Kultursensible Seelsorge - Beratung - Psychotherapie
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Traumatherapie

Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zu erleben, ist kein Zeichen von Schwäche oder ‚Geisteskrankheit‘. Es ist die normale Reaktion auf ein außergewöhnliches Erlebnis. Genauso wie ein gesunder Knochen unter einer schweren Last bricht, kann ein Mensch in Folge traumatischer Erlebnisse entsprechende Symptome entwickeln.

 

Eigene Traumatherapieangebote:

Seit Mitte der 90er Jahre berate ich Traumaopfer und deren Familien. Neben Krisen-interventionen und Akutstabilisierungen biete ich Traumatherapien an, u.a. mit EMDR, Bainspotting, imaginativen Techniken (IRRT).

 

Seit 2013 gehöre ich zum Institut für Traumahilfe Hamburg. Interessierte an einem der Traumatherapieplätze dort, wenden sich bitte an Frau Christiane Becker über die Internetseite:

http://www.institut-für-traumahilfe-hamburg.de/traumatherapie.html

 

 

Was bedeutet Trauma ?

Traumatische Erlebnisse sind Ereignisse, die das gewohnte und vertraute Erleben sprengen.

 

Dazu gehören:

- Naturkatastrophen,

- Gewalterfahrungen (z.B. Überfall, Vergewaltigung, Misshandlung),

- Unfälle oder

- kriegerische Auseinandersetzungen.

 

Derartige Erfahrungen sind so belastend, dass das sonst übliche Verarbeiten von neuen Erlebnissen blockiert ist.

 

Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) sind Verhaltensweisen, auf ein erlebtes Trauma zu reagieren. Starke psychische und auch körperliche Reaktionen auf ein Trauma sind daher normale Reaktionen auf außergewöhnliche Erlebnisse. Dabei kann es auch vorkommen, dass die Beschwerden dem belastenden Ereignis erst nach Wochen oder Monaten folgen. Körper und Geist brauchen nach traumatischen Erlebnissen Erfahrungen eines sicheren Umfelds. Eine „sichere Basis“ stabilisiert viele Betroffene nach einiger Zeit. Bleiben belastende Symptome bestehen oder kommen neue Symptome hinzu, kann es hilfreich sein, professionelle Hilfe einzubeziehen.

 

Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung können alle oder einzelne Lebensbereiche betreffen wie Beruf, Freizeit, Familie, soziale Kontakte, Zukunftsplanung. Sie können den Betroffenen stark einschränken (Verlust der Arbeitsfähigkeit, der Sozialkontakte), zu starken Emotionen (Depressionen, Ängste, Alpträume) oder zu aggressiven Reaktionen (Wut, Alkohol- oder Tablettenmissbrauch) führen. Der Verlauf variiert stark. Unbehandelt nehmen die Störungen jedoch oft über viele Jahre einen chronischen Verlauf.

Einige Internetseiten mit Informationen zum Thema Trauma:

Dr. Christina Kayales
Tel. 0157 331 21 579
info@kultursensibel.de

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© Dr. Christina Kayales; Fotos © Andreas Kayales